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Bedeutung und Umgang mit Hochsensibilität
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Betrachten wir das Beispiel der Gießkannen: Hier wird deutlich, dass normale sensible Wahrnehmung im Vergleich zur hochsensiblen Wahrnehmung in vielerlei Hinsicht differiert. Während eine normale Wahrnehmung Informationen wie Wasser aus einer Gießkanne fließen lässt, ohne viele Details oder Feinheiten aufzunehmen, agiert eine hochsensible Wahrnehmung wie ein filigranes Sieb. Jedes Detail, jede Nuance und jede Subtilität werden sorgfältig gefiltert und registriert.

giesskanne

Diese Sichtweise der Matrixanalyse zeigt, dass hochsensible Wahrnehmungspersonen (HSP) im Vergleich zu normal sensiblen Wahrnehmungspersonen eher und schneller bereit sind, ihre Arbeitskraft einzubringen, insbesondere im beruflichen Umfeld. Der Grund dafür dürfte sein, dass Hochsensible eine ausgeprägte Sensibilität für ihre Umwelt haben, die sich in einer vertieften Wahrnehmung von atmosphärischen Bedingungen, Stimmungen und sozialen Dynamiken niederschlägt.

Im Gegensatz dazu benötigen Normal-Sensible aufgrund ihrer potenziell geringeren Sensibilität für Umweltreize möglicherweise mehr Zeit, um sich in ihre Arbeitsaufgaben zu vertiefen. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen Beobachtungen um allgemeine Entwicklungstendenzen handelt und dass es individuelle Unterschiede zwischen HSPs und Nicht-HSPs im Hinblick auf die Arbeit geben kann.

Zusammenfassend zeigt die Matrix, wie sich die erhöhte Sensibilität von HSP in ihrem Verhalten im Arbeitskontext, insbesondere im beruflichen Umfeld, niederschlägt. Gleichzeitig wird deutlich, dass HSP auf ihre Energieressourcen achten und Erschöpfungszustände durch entsprechende Pausen kompensieren müssen.
hsp matrix
Die Unterschiede zwischen normaler und hochsensibler Wahrnehmung beeinflussen maßgeblich, wie Menschen die Welt erleben und auf sie reagieren – sowohl beruflich als auch privat. In der Selbstständigkeit und bei Bewerbungen können diese unterschiedlichen Wahrnehmungsarten jeweils ihre Stärken ausspielen.

Selbstständigkeit und Bewerbungen erfordern oft unterschiedliche Herangehensweisen. Eine hochsensible Wahrnehmung kann dabei einen entscheidenden Vorteil bieten, indem sie feine Nuancen erkennt und einfühlsame Verbindungen schafft. Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass sowohl normale als auch hochsensible Wahrnehmung ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.

Hochsensibilität ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges und aktuelles Thema. Die amerikanische Psychologin Elaine Aron hat mit ihrem Buch "The Highly Sensitive Person", das 1997 veröffentlicht wurde, das psychologische Konstrukt Hochsensibilität begründet. Bis heute gilt ihr Buch als Standardwerk zum Thema Hochsensibilität. Aron hat mit ihrer Pionierarbeit maßgeblich zur Bekanntheit des Themas beigetragen.

Hochsensibilität bezieht sich auf eine erhöhte Empfindsamkeit gegenüber Reizen und Eindrücken aus der Umwelt sowie deren intensivere Verarbeitung.

Schätzungsweise sind zwischen 15 und 20 Prozent der Menschen hochsensibel. Diese Personen reagieren stärker auf Sinnesreize, wie zum Beispiel laute Geräusche, grelles Licht, intensive Gerüche oder Berührungen. Zudem nehmen sie subtile Nuancen wahr und sind oft tiefergehend in ihren emotionalen Reaktionen.

Hochsensibilität ist genetisch bedingt und lässt sich in verschiedene Untergruppen unterteilen. Einige Hochsensible haben eine niedrigere Reizschwelle und sind empfindlicher gegenüber äußeren Reizen. Andere zeigen eine tiefergehende Verarbeitung von Informationen und nehmen mehr Details wahr. Es gibt auch Hochsensible, die eine starke emotionale Reaktivität aufweisen.

Trotz des wachsenden Interesses an der Forschung über Hochsensibilität gibt es immer noch Defizite, insbesondere im Bereich der beruflichen Bildung. Viele Arbeitsumgebungen sind auf eine durchschnittliche Reizverarbeitung ausgelegt und können für hochsensible Personen eine extreme Herausforderung darstellen. Es besteht Bedarf an mehr Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema, um Hochsensible besser zu unterstützen und ihre Stärken zu nutzen. Leben Hochsensible entgegen ihren Bedürfnissen und Grenzen, sind diese von psychischen Erkrankungen wie Burnout oder Depression gefährdet. Viele Hochsensible stoßen erst nach einem langen Leidensweg auf das Thema und ihr besonderes Persönlichkeitsmerkmal.

Neben den Schattenseiten bringt Hochsensibilität auch viele Stärken mit sich, wenn Hochsensible ihr Persönlichkeitsmerkmal anerkennen und den richtigen Umgang mit ihren Bedürfnissen lernen. Zu den positiven Merkmalen gehören unter anderem die hohe Empathiefähigkeit, Kreativität und ein tiefes Verständnis für Feinheiten in ihrer Umgebung. Sie haben zudem eine unglaublich schnelle Auffassungsgabe, denken vernetzt, verstehen komplexe Zusammenhänge und sind reflektiert.

Leider werden hochsensible Menschen bei Übergangsprozessen von der Schule in den Beruf kaum in den Blick genommen. Dabei gibt es sowohl diese Untergruppen von Hochsensiblen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf als auch solche, die von entsprechenden Maßnahmen besonders stark profitieren könnten.

Ein spezifisches Wissen über Übergangsprozesse in der beruflichen Bildung wäre von großem Interesse, da der Übergang von der Schule in den Beruf einen entscheidenden Moment in der beruflichen Entwicklung junger Menschen darstellt. Denn hochsensible Menschen haben in diesem Prozess spezifische Bedürfnisse und Herausforderungen, die mit ihrem Selbstbild und ihrer Selbsterkenntnis zusammenhängen. Das Bewusstsein über die eigene Hochsensibilität ermöglicht eine Neubewertung der eigenen Bedürfnisse und eine Anpassung der Berufswahl sowie der erforderlichen Arbeitsbedingungen.

Die Selbsterkenntnis der Hochsensibilität ist der Ausgangspunkt für weitere Entwicklungs- und Veränderungsprozesse. Die Auseinandersetzung mit den eigenen hochsensiblen Bedürfnissen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine passende Neuorientierung.

Es ist wichtig, dass die Gesellschaft das Thema Hochsensibilität weiterhin ernst nimmt und mehr Ressourcen für die Forschung und Bildung bereitstellt, um hochsensible Menschen besser zu verstehen und zu unterstützen.
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